Autor: Ralf Lindner. Der Untertitel des Buches „Meiner zieht immer!“ ist bewußt zweideutig gehalten,  denn mit „Meiner“ ist das Herrchen des frechen kleinen Terriers Bertie gemeint. Fachlich versiert und mit frecher Schnodderschnautze wird das Thema Leinenführigkeit und Rangordnung aus der Sicht des Hundes beleuchtet. Es ist ja tatsächlich so, dass sich eine Leine nur spannen kann, wenn beide, nämlich Hund und Mensch daran ziehen, wobei aus der Sicht des Hundes der Grundsatz gilt: „Was mich weiterbringt, wiederhole ich – was mich nicht weiterbringt, lasse ich!“.

Das Buch bietet einen Ausweg aus dem üblichen Gezerre, und zwar ohne Herumschreien, Leinenruck und fragwürdigen „Erziehungshilfen“ wie Würgehalsbänder, Kopfhalfter (Halti) oder Sprühhalsbänder. Vielmehr basiert diese Methode auf der universellen Kommunikation aller Hunde, auf der Körpersprache. Nicht der Hund muss hier was lernen, sondern der Mensch, nähmlich mit seinem Hund richtig zu kommunizieren. Das ist viel einfacher als es zunächst scheint, denn so fremd ist uns die Köpersprache nicht, wir müssen nur lernen sie gezielt einzusetzten. Dann stellt sich der Erfolg oft verblüffend rasch ein, wir wir auch im HundeCollege immer wieder beobachten konnten.

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